Pädagogik

2014-09-16 10.03.05„Bleiben sie gelassen. Genießen sie einander und die Kinder. Eine bessere Erziehung gibt es nicht“ (Jesper Juul)

Wir gehen konform mit Maria Montessori, Emmi Piklers und Jesper Juuls Gedanken und vertreten die Auffassung, dass jedes Kind eine eigene Persönlichkeit hat, die es zu respektieren gilt. Jedes Kind muss in seiner individuellen Entwicklung gefördert werden. Diesbezüglich ist es wichtig, dass der Heranwachsende eigene Lebens- und Lernstrategien erwirbt. Er soll sich seiner Autonomie, seiner Selbstwirksamkeit und seines eigenen Potenzials bewusst sein. „Erwachsene haben die Macht, Kinder als gut oder schlecht, als hysterisch oder süß „zu definieren“. Aber je mehr du definierst, umso weniger Raum gewährst du ihm, damit er herausfindet,  wer er ist.“( Jesper Juul).

Das Spiel der Kinder ist eine selbstbestimmte Tätigkeit, in der sie ihre Lebenswirklichkeit konstruieren und rekonstruieren. november 2Für Spielende ist allein die Handlung in der sie ihre Spielabsicht und Ziele verwirklichen wesentlich und nicht ihr Ergebnis. Das Spiel ist in besonders ausgeprägter Weise ein selbstbestimmtes Lernen mit allen Sinnen, mit starker emotionaler Beteiligung sowie mit geistigem und körperlichem Krafteinsatz.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit soll die Förderung der künstlerischen und motorischen Fähigkeiten (Sport und Bewegung) stehen. Wir vertrauen auf die Kraft der Kunst und Bewegung, um die Menschen zu bilden, zu unterhalten, zu verwandeln, zu neuen Denkpositionen zu bewegen und mit neuen Erfahrungen zu bereichern. Unsere Haltung lädt zur Mitbestimmung ein. Sie basiert auf dem Vertrauen in die individuelle Kompetenz des Menschen und drückt sich in einer Offenheit und Neugier gegenüber den von ihm eingebrachten Impulsen aus.

Die Durchsetzung dieser Entwicklungsziele wird durch engen, persönlichen und flexiblen Kontakt in einer familienähnlichen Situation gefördert. Wodurch die Kinder hautnah einen Einblick in den Alltag erhalten (Planung, Einkauf, Reinigung und Pflege) und sie können ihn aktiv mitgestalten (Tagesabläufe und Essenspläne mitbestimmen, gemeinsame Essensvorbereitung, kleine Aufgaben übernehmen). Auf diese Weise wird es den Kindern ermöglicht, das Leben mit seinen Aufgaben und Möglichkeiten kennen zu lernen und für sich zu nutzen.

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